»Barwasser liebt die Bilder, meist stark und knapp, dann wieder um- züngeln unversehens die Worte die Phantasie des Lesers, zerren sie hierhin und dorthin - und lassen ihr doch genügend Spielraum. Selt- sam: Barwassers Texte springen einen förmlich an und warten gleich- zeitig darauf, daß man sich in sie hineinbohrt.«
magnus

»Die banalsten Dinge in dem größten Spiel der Welt bekommen hier ein teilweise krasses poetisches Eigenleben, wenn Barwasser die Wörter auszieht und Sprachhäutung betreibt. Er seziert das Ver- schlungensein von Sprache und Körper, von Sprachkörper und Kör- persprache. Und was dabei herausgekommen ist, sind auch Anagram- me der menschlichen Destruktivität, sich nämlich im Schönen noch die Resignation herbeizuwünschen. Dabei ist auch die glückverhindernde Übermacht der Gesellschaft das Thema, der auf sich reduzierte Mensch erscheint als verletzliches Opfer seines unerbittlichen Schicksals.«
Berliner Morgenpost

»Die Gedichte überraschen, verwirren, frappieren allemal... versprüht ein ganzes Feuerwerk an Bildern, vollführt dreifache Gedankensalti, würzt mit gepfefferten Gemeinheiten, zersticht unsere Illusiönchen.«
lichtung

 »Registrierend, kaum wertend, fallen herbe, kantige Worte, um Schmerz und Schrecken zu konturieren. Da gibt es keine Red-Seligkeit, da herrscht die Kunst des nahezu absichtslosen (Ver-)Schweigens. Es wird reduziert, was nur reduzierbar ist, was nur reduziert werden kann, herunter mit dem Sprach-Fleisch von den Sprach-Knochen.«
Schauen und Bilden

»Der Leser fällt hinein in diese Texte wie in dunkle, offene Wunden... Die Gedichte Barwassers erschüttern, machen betroffen.«
Frankenland