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»Ich kann nicht im Traum einen Menschen sehen oder eine Blume... das wird eben gehört oder mit dem wahrgenommen, was
da ist... gerochen oder gefühlt.
Als Kind habe ich mir sehnlichst ein Taschenradio gewünscht und habe das im Traum auch mal in der Hand gehabt, ganz fest, doch als ich wieder aufwachte, war es nicht mehr
da. Und ich habe mir gedacht, wenn der Traum wieder auftritt, dann hälst du es noch fester, vielleicht bleibt es. Aber es ist nicht geblieben.
Im Traum habe ich auch das Gefühl, daß die Sinne noch
schärfer ar- beiten als im realen Leben, irgendwie einprägsamer, intensiver. Man greift im Traum intensiver als im wachen Zustand... man hört und riecht intensiver, das kommt alles viel schärfer raus...«
Robert Huber, blind
Vor meinen Augen ist es kalt Hörstück von Karlheinz Barwasser
Tontechnik: Brunhild Thomaß, Schnitt: Andrea Fromhagen Regieassistenz: Irene Fischer, Regie: Karlheinz Barwasser Produktion: Funkhaus Berlin © 1991 Spieldauer: 54:00
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